Sachertorten-, Oreo- und Himbeermuffins

Hallo ihr Lieben!

Letztens waren wir zum grillen eingeladen und ich wurde gefragt, ob ich dafür nicht irgendwas backen kann *strahl* Klar kann ich! Und wehe man fordert mich dazu auf – statt einem entspannten Rührkuchen, wie ich ihn ursprünglich geplant hatte, wurden es dann doch lieber drei verschiedene Sorten Muffins, für die ich vorher noch einen spontanen Großeinkauf und eine abendliche Backsession eingelegt habe. Ich war also voll in meinem Element, wie ihr euch sicher denken könnt 🙂

drei mal muffins

Wer wie ich sehr oft backt, der weiß: manchmal ist es tatsächlich schwer die unzähligen Törtchen, Cakes, Muffins, Brownies und so weiter unters Volk zu bringen! Man kann ja auch nicht alles selber essen und irgendwann hat man alle Verwandten, Bekannten, Freunde, Nachbarn und Briefträger mit Gebäck in jeglicher Form beschenkt und weiß langsam nichtmehr wohin eigentlich genau damit (vor allem im Frühjahr, wo scheinbar die halbe Welt auf Diät ist :)).

Da kommt so eine Gelegenheit, zu der man sogar mal zum backen aufgefordert wird und auf Menschen trifft, die noch keinen Kuchenoverkill erlitten haben, natürlich wie gerufen!

Entschieden habe ich mich dann letztendlich für Muffins (leichter zu transportieren, müssen nicht in den Kühlschrank, können auch mal eine Weile auf dem Tisch stehen bleiben, ohne gleich den Kopf hängen zu lassen):

Einen Sachertortenmuffin mit Aprikosenmarmeladenfüllung und Schokoglasur, einen getränkten Vanillemuffin mit Himbeersirup und einen Oreomuffin. Ich fand alle drei sehr lecker, aber mein absoluter Favorit war die Sacherkuchenvariante, vor allem weil der Muffin durch den dicken Schokomantel lange schön saftig bleibt und auch noch schick aussieht.

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Whoopie Pies

Was ist klein, rosa, und gehört in jede Handtasche??? Riiiichtig! Whoopie Pies!

Das wunderbare kleine Mädchen und ich sind uns einig: Diese cremegefüllten Küchlein im praktischen Taschenformat sind so wunderbar rosa, zauberhaft fluffig und unfassbar lecker, dass man sie einfach liebhaben muss! Ach ja – und einfach zu machen und prima zu transportieren und mit wenigen Zutaten zu zaubern und gute Laune verbreitend und… und… und…

Ihr merkt sicher schon, dass wir aus dem Schwärmen nicht mehr heraus kommen! Also nachbacken, probieren und freuen!

Und hier kommt das Rezept (mal wieder leicht abgwandelt aus der LECKER Bakery!):

Für den Teig braucht ihr:

150g weiche Butter

140g Zucker

3 Eier

2 Päckchen Rote-Grütze-Pulver Himbeergeschmack

175g Mehl

1 TL Backpulver

Für die Füllung:

200g Mascarpone

75g Puderzucker

100g Schmand

Butter und Zucker cremig aufschlagen und die Eier einzeln unterrühren. Das Rote-Grütze-Pulver mit Mehl und Backpulver mischen und unter die Buttermasse heben.

Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und etwa 28 Teigtupfen mit ca. 6cm Durchmesser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen (oder zwei, wenn nicht alle auf eins passen!). Ich habe mir vorher auf das Backpapier mit einem Glas Kreise vorgezeichnet, auf die ich den Teig gespritzt habe, da es wichtig ist, dass die Whoopies in etwa die gleiche Größe haben.

Gebacken wird bei 175 Grad ca. 15 Minuten. Für die Füllung Mascarpone mit Puderzucker und Schmand aufschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Auf die Hälfte der Pies eine Schicht Creme spritzen und die andere Hälfte jeweils darauf setzen und leicht andrücken. Fest werden die Whoopie Pies, wenn man sie kurz in den Kühlschrank stellt.